Skyline LogoSkyline Slogan
Home » News » Wettbewerbe » Detail

RED BULL X-ALPS 2009: MAURER LÄSST DIE KONKURRENZ HINTER SICH  - 24.07.2009

Christian Maurer (SUI3) legt die Latte bei Red Bull X-Alps 2009 extrem hoch und lässt trotz extremer Flugbedingungen seine Konkurrenten mit einem riesigen Vorsprung hinter sich.

Am 19. Juli waren die dreißig Athleten von Salzburg, Österreich aus gestartet - und fünf Tage später hat Maurer bereits mehr als 350km der 818km langen Strecke hinter sich gebracht.

Diese Leistung ist umso beeindruckender wenn man bedenkt, dass er die Etappenziele Watzmann, Großglockner und Marmolada nur zu Fuß und per Gleitschirm passiert hat.

Am Morgen des 23. Juli kämpfte Maurer sich durch einen Wald westlich von Tirano, nahe der Grenze zwischen Italien und Schweiz, nach oben. Er hatte bereits 325km der Strecke hinter sich gebracht, als er mit seinem Gleitschirm abhob und die Berge in Westen Richtung Matterhorn, dem fünften Etappenziel, überflog.

„Heute sieht es ziemlich windig aus“, erklärte er kurz vor seinem Start. „Ich werde niedrig und schnell fliegen.“

Titelverteidiger Alex Hofer (SUI1) hält sich momentan weiter nördlich auf und versucht, den Abstand zum Führenden zu reduzieren, indem er sich die weniger starken Winde auf seinem Weg Richtung Ostschweizer Grenze zu Nutzen macht.

Die starken südwestlichen Winde bescheren jenen Athleten, die seit ein paar Tagen versuchen, das Etappenziel Marmolada zu passieren, derzeit extreme Flugbedingungen.

Martin Müller (SUI2) hatte sich entschieden, es mit einem Flug zu versuchen, und bereute seine Entscheidung. Sein Supporter Fabian Zuberer berichtet, dass Müller gegen eine Windwand gestartet war: „Er flog mit voller Geschwindigkeit. Als er die Speedbar losließ, flog er plötzlich mit 20km/h rückwärts.“

Müller hält sich derzeit im gleichen Gebiet wie Helmut Eicholzer (AUT2), Vincent Sprüngli (FRA1) und Honza Rejmanek (USA) auf. Das Mittelfeld umkämpft noch immer die Marmolada und versucht verzweifelt, dieses anspruchsvolle Etappenziel in extremen Flugbedingungen zu passieren.

Toma Coconea (ROM) hatte laut Red Bull X-Alps Arzt Hannes Lechner mit Erschöpfungszuständen zu kämpfen, worauf er sich letzte Nacht acht Stunden Pause gönnte – und das nachdem er die letzten drei Nächte jeweils nur bis zu einer Stunde geschlafen hatte. Laut seinem Supporter hatte Coconea in der Gegend von Lienz einen Fehler gemacht, der ihm noch immer nachhängt.

„Nachdem er in der Vergangenheit nicht gerade für seine Flugfähigkeiten bekannt war, denkt er nun, dass er kein guter Pilot ist“, erklärt sein Supporter Vasile Trifan. "Ich hoffe, dass er sich jetzt beruhigt und etwas taktischer vorgeht.“

Als erster Teilnehmer schied Primoz Susa (SLO) am 22.Juli um 11.30 Uhr aus dem Rennen aus, ein Schicksal, das von nun an alle 48 Stunden den letztplatzierten Athleten ereilen wird. Susa war über sein Ausscheiden „am Boden zerstört.“ Christian Amon (AUT1) und Leone Pascale (ITA1) sind aufgrund von kleineren Verletzungen freiwillig aus dem Rennen ausgeschieden.

Nun kämpfen sich noch 27 Athleten in Richtung Monaco – lassen Sie sich ihren weiteren Weg nicht per Red Bull Mobile Live Tracking auf www.redbullxalps.com entgehen!

» Zurück zur Übersicht
» All Competition News...