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SRT: Bericht von Hannes Huber - 30.04.2007

Hier ein Bericht von Hannes Huber von den Zillertalern:

Golden-Eagles Clubmasters 2007 - 2. Task Samstag, 21.04.2007:
Stabiler Hochdruckeinfluss, strahlender Sonnenschein und 20-30 km/h Nord-West Wind.Um 12.00 Uhr ging’s rauf auf die Höhenstrasse zur Hirschbichlalm, doch oben angekommen mussten wir feststellen, dass dieser Startplatz die falsche Wahl war. Also fuhren wir wieder runter und auf die andere Talseite zur Wiesenalm. Dort waren wir dann im Luv und so konnte ein 30 km Speedrun ausgeschrieben werden.Die besten Piloten machten sich bereit, gleich zu Beginn zu starten, da sie auf die „early points“ scharf waren, doch ich sah die Sache etwas gelassener und vertraute auf meinen Heimvorteil. Das Startgate öffnete um 16.00 Uhr, worauf gleich ein Pulk von ca. 10 Schirmen losflog, doch ich wartete immer noch, und erst als sich der dritte Pulk losmachte und der erste bereits gar nicht mehr zu sehen war, startete ich meinen eigenen Speedrun.Meine Taktik war: „Je später ich ins Rennen gehe, desto weniger schwer wird die Suche nach dem nächsten Lift, da die Luft bereits eingefärbt ist und außerdem kann ich mir den immer stärker werdenden Talwind zunutze machen!“Gesagt – getan, und so war es mir möglich bereits nach der dritten Boje den zweiten Pulk zu überholen. Als ich an der letzten Ridge (Ahorn) angekommen war und noch drei Bojen zu umrunden hatte, versuchte ich auf maximale Höhe zu kommen. Jetzt hieß es cool bleiben, denn die anderen machten sich bereit, in den Endanflug zu gehen. Allerdings hatten sie nicht mit dem starken Talwind gerechnet, der ihnen mit Windgeschwindigkeiten mit bis zu 40km/h entgegenblies. So waren einige von den Piloten gezwungen, noch vor der Goallinie zu landen.Meine Taktik ging somit voll auf, und ich konnte über dem starken Talwind meinen Magus 5 voll beschleunigen. Karli Strasser mit seinem Magus 4 war mir zwar dicht auf den Fersen, doch der Sieg im 2.Task ging mit 10 Minuten Vorsprung an mich.
Mein Resümee bezüglich des neuen MAC Para Magus 5:
Mit diesem neuen Magus 5 muss man nicht immer als Höchster wegfliegen um als Höchster anzukommen.Der größte Unterschied zwischen Magus 4 und dem neuen 5er besteht darin, dass er zwar „heißer“ aussieht aber eigentlich eher „braver“ ist als der 4er. Allerdings ist seine Leistung im beschleunigten Flug enorm gestiegen – auf ca. 5 km voll beschleunigt komme ich mit dem Magus 5 sicher 200 m höher an als mit dem 4er. Nur die Steuerdrücke von Beschleuniger und Bremsleinen sind gestiegen, das bedeutet – zum XC Fliegen braucht´s Mukkis!

Hannes Huber
eight2fast

Und ein kleines Video:
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