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Bericht von Gerd zur WM - 18.02.2013

Hier ein Bericht von Gerd Dönhuber zur WM in Australien! Er konnte als bester deutscher Pilot den 13. Platz erreichen, was ein herausragendes Ergebnis bei diesem großen Feld von Spitzenpiloten ist.
Gerd:
Die WM in Forbes ist nun Geschichte. Es war diesmal keine WM des Wartens sondern des Fliegens. 10 Durchgänge in 11 Tagen sprechen für sich. Aufgaben zwischen 130 und 250km (geschlossen, die größte geschlossene Aufgabe die je in einem Wettbewerb geflogen wurde!) ließen diesmal keine Pilotenwünsche offen. Die ersten Tage zeigten einen blauen, wolkenlosen Himmel und durch das ausgeglichene Pilotenniveau lösten sich die Pulks kaum auf. Sich abzusetzen war schwer möglich und meist waren die Zielanflüge auch im Sekundenabstand. Die letzten Wettbewerbstage zeigten, daß auch in Australien Luftfeuchtigkeit vorhanden ist und sich Wolken bilden können . Die Flüge waren mit die besten, die ich je hatte. 2 Tage waren mit grenzwertig viel Wind versehen. Bodenwind von 50-55km/h machte das Landen, und auch das Aussuchen des richtigen Landeplatzes, anspruchsvoll. Wenigstens sind große freie Flächen in Australien ja nicht sehr selten…Abschließend ist zu sagen, daß die WM wohl der beste Wettbewerb war an dem ich bis jetzt teilgenommen habe und Manfred sicher verdient (wieder mal) gewonnen hat.
Einige Worte noch zum Drachen:
Der neue Litespeed RX, den ich vor der WM nur 2 Flüge vom Berg und einen Tag beim Schleppen ausprobieren konnte ist der gelungenste Drachen „aus der Kiste“ den ich bis jetzt geflogen habe. Die Einstellungen passten auf Anhieb und es mußte außer dem Aufhängepunkt eigentlich nichts verstellt werden. Die Sprogs konnten beim nachmessen sogar noch etwas tiefer eingestellt werden um immer noch in den Zertifizierungswerten zu sein. Das Handling und die Thermikeigenschaften sind beim RX ja die Punkte auf die bei der Auslegung besonders geachtet wurden und mit denen er am meisten punkten kann. Aber auch im Gleiten kann er ohne Modifikationen mit den besten Maschinen des Wettbewerbsfeldes mithalten, entsprechende Flächenbelastung vorausgesetzt. Die Schleppeigenschaften waren für mich als Schleppneuling kein Problem. Gieren oder Aufschaukeln während des Schlepps ist nie vorgekommen. Wenn es den perfekten Drachen auch nicht gibt und nie geben wird, so kommt ihm der RX doch erstaunlich nahe!
…und zum Gurt:
Nachdem ich ja bei meinem Gurtzeug bei der Entwicklung eingebunden bin und somit nicht objektiv sein kann, denke ich trotzdem, daß es qualitativ und funktionell keinen anderen Gurt im Wettbewerbsfeld gibt, der auf gleichem Niveau ist. Die Rückmeldung anderer Piloten wie faltenfrei und aerodynamisch glatt der Gurt aussieht bestärken mich in der Meinung, daß wir mit dem Speed auf einem guten Weg sind. Arbeiten an Details wie dem Außenmaterial, der Helm-Höcker Kombination und dem neuen Fußteil ergeben in Summe einen ebenso bequemen wie aerodynamischen Gurt . Daß die Verarbeitung „im Haus“ bei Skyline die höchsten Qualitätsstandards erfüllt ist ja bekannt. Danke, Wolfi für das Top-Material.

Viele Grüße,
Gerd

Nochmal Gratulation von unserer Seite!
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